08. Februar 2026 Redaktion Pflegejob.de

Großer Gehalts-Check 2024: Was verdienst Du als Pflegefachkraft wirklich?

Großer Gehalts-Check 2024: Was verdienst Du als Pflegefachkraft wirklich?

Dein Gehalt in der Pflege: Mehr als nur Applaus

Als Pflegefachkraft leistest Du täglich Enormes. Doch spiegelt sich das auch auf Deinem Konto wider? Wir haben die aktuellen Tarifverträge (TVöD-P), kirchliche Richtlinien (AVR) und private Gehälter für 2024 analysiert. Hier erfährst Du, was Dir zusteht.

1. Der Einstieg: Was bekommt man nach der Ausbildung?

Frisch examinierte Pflegefachkräfte starten im öffentlichen Dienst (TVöD P 7) oft mit einem Grundgehalt von ca. 3.300 € bis 3.500 € brutto. Bei privaten Trägern können die Einstiegsgehälter variieren, liegen aber durch den neuen Pflegemindestlohn nun auch deutlich höher als früher.

2. Die wahren Gehalts-Booster: Zuschläge

Dein Grundgehalt ist nur die halbe Wahrheit. In der Pflege machen Schichtzulagen den Unterschied:

  • Nachtzuschläge: Steuerfrei, oft 25-30% extra pro Stunde.
  • Sonntagszuschläge: 50% steuerfrei on top.
  • Feiertagszuschläge: Bis zu 135% steuerfrei!

Wer clever seine Schichten plant (und Nachtarbeit verträgt), kann sein Netto-Gehalt massiv steigern.

3. Regionaler Vergleich: Wo verdient man am besten?

Traditionell zahlen Baden-Württemberg und Bayern die höchsten Gehälter, oft über 4.000 € brutto für erfahrene Kräfte. Ostdeutsche Bundesländer holen auf, liegen aber im Schnitt noch ca. 300-500 € darunter. Ein Umzug kann sich also finanziell lohnen!

Fazit: Verhandeln lohnt sich

Der Fachkräftemangel ist Deine Verhandlungsmacht. Viele Arbeitgeber bieten heute übertarifliche Zulagen, Dienstwagen oder Startprämien. Verkaufe Dich nicht unter Wert!