Großer Gehalts-Check 2024: Was verdienst Du als Pflegefachkraft wirklich?
Dein Gehalt in der Pflege: Mehr als nur Applaus
Als Pflegefachkraft leistest Du täglich Enormes. Doch spiegelt sich das auch auf Deinem Konto wider? Wir haben die aktuellen Tarifverträge (TVöD-P), kirchliche Richtlinien (AVR) und private Gehälter für 2024 analysiert. Hier erfährst Du, was Dir zusteht.
1. Der Einstieg: Was bekommt man nach der Ausbildung?
Frisch examinierte Pflegefachkräfte starten im öffentlichen Dienst (TVöD P 7) oft mit einem Grundgehalt von ca. 3.300 € bis 3.500 € brutto. Bei privaten Trägern können die Einstiegsgehälter variieren, liegen aber durch den neuen Pflegemindestlohn nun auch deutlich höher als früher.
2. Die wahren Gehalts-Booster: Zuschläge
Dein Grundgehalt ist nur die halbe Wahrheit. In der Pflege machen Schichtzulagen den Unterschied:
- Nachtzuschläge: Steuerfrei, oft 25-30% extra pro Stunde.
- Sonntagszuschläge: 50% steuerfrei on top.
- Feiertagszuschläge: Bis zu 135% steuerfrei!
Wer clever seine Schichten plant (und Nachtarbeit verträgt), kann sein Netto-Gehalt massiv steigern.
3. Regionaler Vergleich: Wo verdient man am besten?
Traditionell zahlen Baden-Württemberg und Bayern die höchsten Gehälter, oft über 4.000 € brutto für erfahrene Kräfte. Ostdeutsche Bundesländer holen auf, liegen aber im Schnitt noch ca. 300-500 € darunter. Ein Umzug kann sich also finanziell lohnen!
Fazit: Verhandeln lohnt sich
Der Fachkräftemangel ist Deine Verhandlungsmacht. Viele Arbeitgeber bieten heute übertarifliche Zulagen, Dienstwagen oder Startprämien. Verkaufe Dich nicht unter Wert!